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Kruger Nationalpark

Der Kruger National Park ist wahrscheinlich einer der bekanntesten Nationalparks der Welt und untrennbar mit Südafrika verbunden. Tausende Touristen bereisen jedes Jahr jenes Gebiet, das vielen Tierarten als Heimat und Zufluchtsort dient.

Kruger Nationalpark

Kruger Nationalpark ©iStockphoto/Jonas Kunzendorf

Das etwa 20.000 km² große Gebiet beherbergt seit seiner Gründung 1898 u.a. etwa 150 Säugetierarten, 500 Vogelarten und gut 110 Reptilienarten. Dazu kommt eine ebenso reiche Flora, die zahlreiche Gräser, Bäume und Büsche mit einschließt. Der Kruger National Park liegt auf fast ebenem Gebiet mit einigen Flussläufen und Galeriewäldern. Aber auch Baumsavanne und Grasland, das so genannte Bushveld, bieten zahlreichen Tierarten einen idealen Lebensraum.

Durch diesen größten Naturschutzpark Südafrikas führt ein Straßennetz von etwa 1860 Kilometern Länge. Die Eingänge zum Park liegen vorrangig im Süden und Westen des Areals, von südafrikanischer Seite aus gibt es vier Eingänge. Über zwei weitere Zugänge zum Park verfügt Mosambik.


Als die beste Reisezeit für den Kruger National Park gelten die Monate Juni bis September, da den Tieren in dieser Zeit weniger Versteckmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Abhängig von der Jahreszeit kann man sich den ganzen Tag über im Park aufhalten. Nach Sonnenuntergang muss man den Park aus Sicherheitsgründen jedoch verlassen oder sich in seine parkinterne, umzäunte Unterkunft begeben haben. In der Frage der Unterkünfte kann man bei entsprechend frühzeitiger Anfrage zwischen Camps oder luxuriöseren Lodges wählen.

Allein schon bei einer Autotour durch den Park bekommt man einen Eindruck vom außergewöhnlich reichen Tierbestand. Natürlich kann man auch hier die „Big Five“ erleben. Die größten Bestände gibt es übrigens bei den Löwen, den Leoparden, den Elefanten und den Nashörnern zu verzeichnen. Da das ökologische Gleichgewicht im Park in jedem Fall aufrecht erhalten bleiben muss, erfolgt in regelmäßigen Abständen eine Tierbestandskontrolle. Stellt sich heraus, dass sich eine Tierart zu stark vermehrt hat, werden die überschüssigen Tiere erlegt.

In Zukunft wird der Kruger National Park ein Teil des Limpopo Transfrontier Park, der sich bis nach Mosambik und Simbabwe erstreckt, sein. Schon jetzt gibt es keine Zäune zwischen südafrikanischer und mosambikanischer Seite mehr. Ein neuer Grenzübergang soll es auch Touristen ermöglichen, einfach und schnell von einem Land ins andere Wechseln zu können.

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