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Garden Route in Südafrika

Die Garden Route gehört zu jeder klassischen Südafrikareise einfach dazu und begeistert junge und alte Besucher schon über Jahrzehnte gleichermaßen. Sie ist die Hauptreiseroute des Landes, Touristenmekka und Anziehungspunkt für Natur- wie Weinliebhaber. Die spektakulärsten Küstenabschnitte findet man hier, mal wild und steil, mal sanft abfallend mit kilometerlangen, breiten Traumstränden. Aber nicht nur die Küste zählt zur Gartenroute: Die Reise führt vorbei an kleinen, gemütlichen Badeorten und großen, beeindruckenden Metropolen, zur Karoo, durch tiefe Täler und dichte Wälder, vorbei an Wasserfällen, Reservaten und Weingebieten. Das ist es auch, was die Garden Route so anziehend macht: Für jedes Alter und jeden Geschmack findet sich hier der geeignete Platz für einen traumhaften Urlaub.

Garden Route in Südafrika

Garden Route in Südafrika ©iStockphoto/Henk Badenhorst

Die Garden Route ist etwa 750 Kilometer lang und erstreckt sich von Kapstadt bis Port Elisabeth. Daneben gibt es aber auch noch die klassische Garden Route, die in Mossel Bay startet und nach etwa 300 Kilometern an der Storms River Bridge, der ehemaligen Paul Sauer Brücke, endet. Hauptverbindungsstraße ist die N2, die über weite Strecken im Landesinneren verläuft. Von Kapstadt aus fährt man über Somerset West, Hermanus und Swellendam. Dieser Abschnitt der Garden Route ist auch als Wal-Route bekannt. Der Grund dafür ist einfach erklärt: Alljährlich finden sich hier unzählige Wale aus den antarktischen Gewässern ein, um ihre Kälber zu gebären. Während ihres Aufenthalts zwischen Juni und November kommen sie so nah an die Küste heran, dass man sie bequem vom Ufer aus beobachten kann.

Weiter geht es über Knysna, Storms River, Natures Valley und die kleine Karoo in das Zentrum der Straußenzucht, Oudtshoorn. In der Kleinen Karoo hat man auch die Möglichkeit, die Route 62 zwischen Montagu und Uniondale zu befahren. Hier wechseln sich die endlosen Weiten der Halbwüste mit atemberaubenden Pässen ab.

Von Mossel Bay nach Port Elisabeth verläuft der Kernabschnitt der Garden Route: Höhepunkte sind hier einerseits die wildromantische Küste und andererseits der Lake District zwischen Mossel Bay und Plettenberg Bay bzw. zwischen Wilderness und Knysna. Auch der Tsitsikamma National Park mit seiner einzigartig üppigen Vegetation, ähnlich einem Regenwald, ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Wer etwas Zeit mitbringt, sollte (übrigens nicht nur auf diesem Streckenabschnitt der Garden Route) die N2 verlassen und einige der sehr sehenswerten Nebenrouten erkunden. Vor Plettenberg, einem eher stark frequentierten Küstenort, führen einige Abzweigungen der N2 in die Berge, wo beispielsweise spektakuläre Schluchten, verlassene Straßen und Monkeyland, ein Refugium für Affen, auf Besucher warten. Folgt man hinter Plettenberg der alten R 102, stößt man auf Routen durch beeindruckende Schluchten, die das Herz eines jeden Auto- und Motorradfahrers höher schlagen lassen.

Die Heimat der Knysna-Elefanten, den Knysna Forest, findet man, wenn man die N2 vor Knysna in Richtung Norden verlässt. Für alle Abzweigungen und Nebenstraßen gilt: Je weiter sie sich von der N2 entfernen, desto ruhiger, einsamer und abenteuerlicher werden sie.

Vor Port Elisabeth am Ende der Garden Route liegen Cape St. Francis, die bei Surfern sehr beliebte Jeffreys Bay und auch der Addo Elephant Park, das letzte Refugium der Kapelefanten. Bei Port Elisabeth beginnt dann die sogenannte Safari-Route, an der einige sehr sehenswerte Reservate und empfehlenswerte Lodges liegen. Die Safaris, die von hier aus angeboten werden, gelten als malariafrei.

Übrigens: Ihren Namen verdankt die Garden Route den ersten Entdeckern und Siedlern. Als die nämlich zu Erkundungszwecken entlang der Küste fuhren und die üppige grüne Landschaft erblickten, meinten Sie, einen neuen Garten Eden entdeckt zu haben.

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