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Übernachten in Südafrika

So kontrastreich wie die Landschaft sind auch die Unterkünfte Südafrikas: In jedem Teil des Landes gibt es unzählige Übernachtungsmöglichkeiten vom einfachsten Hostel oder Camp bis zum nobelsten Hotel. Man braucht sich also von den Preisen einiger Reiseveranstalter nicht abschrecken zu lassen: Aufenthalte in Südafrika sind für jeden Geldbeutel erschwinglich.

Guesthouse in Südafrika

Guesthouse in Südafrika ©iStockphoto/Abraham Badenhorst

Zu den günstigsten Übernachtungsvarianten zählen zum Beispiel Campingplätze und Hostels. Hostels sind nichts weiter als Jugendherbergen, in denen aber auch ältere Reisende oder sogar Familien absteigen können. Da die meist zentral gelegenen Hostels dem Internationalen Jugendherbergsverband angehören, kann man hier ein Mindestmaß an Sauberkeit und Sicherheit erwarten – zu günstigen Preisen. Allerdings muss man sich darauf gefasst machen, auch einmal in einem 4- oder 6-Bett-Zimmer einquartiert zu werden. Einzel- oder Doppelzimmer gibt es seltener, die findet man eher in Backpackers, den Hostels ganz ähnlichen Einrichtungen, die allerdings privat geführt werden.

Hostels und Backpackers verteilen sich in der Regel entlang der Hauptreiseroute, die der Garden Route folgt, und in den größeren Städten. Aber gerade Individualreisende zieht es eher selten auf ausgetretene Touristenpfade. Eine Alternative im Landesinneren und im Norden des Landes bieten daher Campingplätze, auf denen man meist zwischen einer Übernachtung im Zelt, im Wohnwagen oder in einem Chalet, einer kleinen Hütte also, wählen kann. Auch die Camps in den staatseigenen Wildparks gelten sowohl als preisgünstig als auch als komfortabel – und bieten den Vorteil, wirklich mitten in der Wildnis zu übernachten, mit etwas Glück auch inklusive tierischer Besucher.


Eine schöne Alternative zu Hostels und Campingplätzen sind B&Bs, Bed &Breakfast, also familiengeführte Pensionen. Mit etwas Glück erwischt man nicht nur eine charmante Unterkunft mit Pool und traumhaften Ausblicken auf die Umgebung, sondern macht auch die Bekanntschaft mit der Wärme, Herzlichkeit und Fürsorge der Gastgeber, die solch einen Aufenthalt erst zu einem wirklich schönen Erlebnis werden lassen. Übrigens: Entlang der Hauptreiseroute bietet sich eine relativ preisgünstige Art zu Reisen – mit dem Baz Bus. Dieser Bus ist vor allem unter Backpackern bekannt und verbindet die wichtigsten Orte entlang der Garden Route auf schnelle und günstige Weise. Zum besonderen Service gehört dabei, dass ein Großteil der Übernachtungsplätze individuell angefahren wird.

Aber wer sagt eigentlich, dass Individualreisende in Südafrika nicht auch stilvoll und gehoben wohnen können ohne dabei gleich ein kleines oder auch größeres Vermögen loszuwerden? Bestes Beispiel dafür sind die zahlreichen, privat geführten Lodges: Hier übernachtet man in einem Gästehaus oder einem kleinen Hotel, häufig abenteuerlich, manchmal romantisch aber meist atemberaubend gelegen in einem Naturreservat oder einem Nationalpark. Die Ausstattung der Zimmer hängt allein vom Betreiber der Lodge ab und kann variieren zwischen einfach bis extrem luxuriös. Eine Lodge ist noch etwas persönlicher als ein Hotel und bietet aufgrund seiner Größe häufig eine sehr individuelle Betreuung. Trotzdem zieht es viele Reisende nach wie vor in die Hotels, die es entlang der Hauptreiseroute zuhauf gibt, auch sie in den unterschiedlichsten Preis- und Qualitätsstufen.

Übrigens: Eine interessante Option ist auch ein Haustausch über International Home Exchange, eine internationale Vermittlungsplattform. Indem man sein eigenes Haus ausländischen Gästen ebenfalls zur Verfügung stellt gelangt man relativ unproblematisch an ein Zuhause auf Zeit im Urlaubsland – zum Nulltarif.

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