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Durban

Fragt man Südafrikaner, was ihnen zu Durban einfällt, sind die ersten Antworten immer: Strände und Indisches Essen. Wie kaum eine andere Stadt Südafrikas ist Durban von indischen und malaiischen Einwanderern geprägt, die vor Jahrhunderten in der Hoffnung auf gute Geschäfte herkamen und schließlich einfach blieben. So verwundert es auch nicht, dass hier die Anzahl der Hindus so hoch wie in keinem anderen Teil des Landes ist, dass es hier Curry statt Boerewors gibt und ab und zu auch ein Sari das Straßenbild bereichert.

Durban

Durban ©iStockphoto/Steven Allan

Die Stadt an sich ist wie jede andere Industrie- und Hafenstadt: Groß, laut, hektisch und nicht unbedingt eine Schönheit. Viele Sehenswürdigkeiten gibt es hier nicht, sieht man einmal von einigen verstreuten viktorianischen Gebäuden, einigen Museen, Gärten und Parks ab. Als eine der Hauptattraktionen gelten sogar Rikscha-Fahrer, die regelmäßig reich geschmückt mit riesigem Kopfschmuck in der Nähe des Sea World Aquariums stehen.

Was allerdings Vergnügen und Freizeitangebote betrifft, kann kaum eine andere südafrikanische Stadt mit Durban mithalten: Shows und Bars, Restaurants und Kneipen lassen die Nacht zum Tag werden. Die Strände von Durban sind unter Surfern und Wakeboardern genauso legendär wie die Golden Mile, der Strandabschnitt mit unzähligen Hotels und Apartments, Restaurants und Bars, unter den Nachteulen. Aber auch Bodybuilder und Strandschönheiten flanieren entlang der zentral gelegenen Strände mit dem badewannenwarmen Wasser – kein Wunder, dass Durban immer wieder mit Miami Beach oder Venice Beach (Los Angeles) verglichen wird.

Übrigens: Auch Durban ist einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Bis zum Beginn der Turniere soll ein neues Stadion, das King-Senzangakhona-Stadion, fertiggestellt werden.

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